Verhandlungserfolg wendet Kontokündigung ab und sichert finanzielle Zukunft

In einem rezenten Fall hat die Kanzlei Benedikt-Jansen & Kollegen einen Mandanten erfolgreich vor der drohenden Kündigung seiner Bankverbindung bewahrt und ihm durch strategische Verhandlungen eine tragfähige Zukunftsperspektive gesichert.

 

Die Ausgangslage: Ein anwaltliches Forderungsschreiben und die drohende finanzielle Zerrüttung

Unser Mandant befand sich in einer finanziell angespannten Situation, als er ein anwaltliches Forderungsschreiben von der Rechtsvertretung seiner Bank erhielt. Darin wurde er zur sofortigen Rückführung einer Kontoüberziehung im vierstelligen Bereich sowie zur Begleichung von Darlehensrückständen aufgefordert. Die gesetzte Frist war extrem kurz und für unseren Mandanten nicht einzuhalten.

Die Bank drohte mit schwerwiegenden Konsequenzen bei Fristversäumnis: die „Kündigung der Geschäftsbeziehung“ und die sofortige Fälligstellung aller offenen Forderungen. Zusätzlich sollte unser Mandant die nicht unerheblichen Anwaltskosten der Gegenseite tragen. Konfrontiert mit dem drohenden Verlust seines Kontos und der gesamten Geschäftsbeziehung, wandte sich der Mandant hilfesuchend an uns.

 

Die Strategie: Deeskalation und konstruktive Verhandlungen

Nach Mandatsübernahme trat unsere Kanzlei umgehend in die Kommunikation mit der anwaltlichen Vertretung der Bank. Unser oberstes Ziel war es, die Situation zu deeskalieren und eine realistische, für unseren Mandanten tragfähige Lösung zu finden.

Nach ersten Gesprächen unterbreitete die Gegenseite einen Vergleichsvorschlag. Dieser war im Grundsatz akzeptabel, enthielt jedoch eine für unseren Mandanten kritische Bedingung: eine erste, größere Zahlung sollte bereits im Folgemonat fällig werden.

 

Der Erfolg: Eine entscheidende Anpassung und die gesicherte Einigung

Da unser Mandant für die Begleichung der Forderung auf die Auszahlung eines bewilligten Betriebsmittelkredites wartete, war die vorgeschlagene Frist nicht haltbar. Wir nahmen den Vergleichsvorschlag daher unter der entscheidenden Gegenbedingung an, dass die erste größere Zahlung um einen Monat aufgeschoben wird.

In unserem Antwortschreiben erläuterten wir die Notwendigkeit dieser Anpassung und baten um Zustimmung. Die Gegenseite stimmte dieser entscheidenden Modifikation zu, wodurch ein finaler, umfassender Vergleich erfolgreich geschlossen werden konnte.

Dieses Ergebnis ist ein bedeutender Erfolg. Die unmittelbare Gefahr der Kontokündigung wurde abgewendet und die erdrückende Forderung nach sofortiger Zahlung in eine machbare Vereinbarung überführt. Durch den Aufschub der ersten Zahlung erhielt unser Mandant den nötigen Spielraum, seine Finanzen neu zu ordnen. Seine finanzielle Existenz wurde dadurch gesichert. Dieser Fall unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung von geschickten und beharrlichen Verhandlungen im Bank- und Kapitalmarktrecht.