Prämiensparverträge und VR-Bonusplan

Banken passen Zinsen oft nur zu ihren Gunsten an. Wir setzen Ihren vollen Zinsanspruch durch!

Viele Prämiensparverträge der Sparkassen und „VR-Bonuspläne“ der Volks- und Raiffeisenbanken enthalten unzulässige Klauseln zur Zinsanpassung, weil sie es den Banken ermöglichen, den Zins nach eigenem Ermessen zu ihren Gunsten anzupassen. Das ist rechtswidrig. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat solche Klauseln mehrfach für unzulässig erklärt, da der Sparer so nicht nachvollziehen kann, wie sich die Zinsen ändern. Die Realität: Sparer bekommen zu wenig Zinsen gutgeschrieben! Das kann sich bei Altverträgen immerhin um einige Tausend Euro Zinsgutschrift handeln. Deshalb sollten Kunden der Sparkassen und der Volks- und Raiffeisenbanken ihre Prämiensparverträge hinsichtlich der darin vereinbarten Zinsanpassungsklausel auf deren Rechtmäßigkeit fachanwaltlich prüfen lassen, um ggf. Zinsen nachzufordern. 

 

Unser Angebot

 

1. Kostenfreie Prüfung der Zinsanpassungsklausel Ihres Prämiensparvertrages

Wir prüfen für Sie kostenfrei, ob die Zinsanpassungsklausel in Ihrem Vertrag rechtswidrig ist und Sie deshalb Anspruch auf Zinsnachzahlungen haben. Wir sagen Ihnen auch, welche Erfolgsaussichten Sie haben und mit welchen Kosten Sie bei der Rechtsdurchsetzung rechnen müssen. Dann entscheiden Sie, ob wir Ihren Anspruch geltend machen sollen. Bis dahin fallen für Sie keine Kosten an!

 

2. Wir machen Ihren Anspruch geltend

Ergibt unsere Prüfung, dass Sie Anspruch auf Zinsnachzahlungen haben, dann machen wir für Sie Ihren Anspruch geltend.

 

Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir kostenfrei die erste Deckungsanfrage.

Lassen Sie Ihren Anspruch prüfen!

Standardformular

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Für die Prüfung Ihres Anspruchs benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

 

  • Eine Kopie Ihres Prämiensparvertrages.
  • Eine Aufstellung Ihrer bisherigen Zinserträge und Bonuszahlungen.
  • Wenn vorhanden: Eine Kopie Ihres bisherigen Schriftwechsels in dieser Angelegenheit.

Unsere Kompetenz

Unsere Kanzlei verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrungen mit verbraucherunfreundlichen und rechtswidrigen Praktiken der Kreditinstitute. In hunderten von Einzelverfahren konnten wir unsere Mandanten erfolgreich vertreten. In einigen Fällen gingen für sie bis zum BGH und haben so Grundsatzurteile für alle Bank- und Sparkassenkunden erstritten. Anerkennend bezeichnet deshalb die Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ Fachanwalt Wolfgang Benedikt-Jansen als einen „Anwalt der Bankkunden“, der äußerst erfolgreich die Rechte von Verbrauchern stärkt.

Artikel zu Prämiensparverträgen

Prämiensparverträge: Zinsanpassungsklauseln der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig unwirksam

Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) hat am 22.4.2020 in einem Musterfestellungsklageverfahren der Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig entschieden, dass die Zinsanpassungsklauseln der Sparkasse unwirksam sind (Az.: 5 MK 1/19). In diesem Verfahren hatten über 950 Verbraucher ihre Ansprüche über das Klageregister angemeldet.

 

Die Klage

Die Verbraucherzentrale begehrte mit ihrer Klage die Feststellung der tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen der Zinsberechnung der von der Sparkasse ausgereichten Sparverträgen »S-Prämiensparen flexibel«. Sie war der Auffassung, dass die Zinsen aus Sparverträgen bisher falsch berechnet wurden. Das OLG kam zu demselben Ergebnis. Damit sind die Zinsanpassungsklauseln unwirksam. Und die Sparkasse Leipzig ist deshalb verpflichtet, die Verzinsung nach einem angemessenen, öffentlich zugänglichen Referenzzinssatz vorzunehmen.

 

Zinsnachzahlungen einfordern

Fest steht mit diesem Urteil, dass die betroffenen Sparer Anspruch auf Zinsnachzahlungen haben. Allerdings hat das OLG die Grundsätze der Zinsanpassung nicht verbindlich für alle definiert, da es nach Ansicht des Gerichts sehr individuelle Vorstellungen der Sparer geben könne. So ist aktuell unklar, wie hoch die Zinsnachzahlungen für die Betroffenen ausfallen können. Diesen individuellen Anspruch müssen die Verbraucher nunmehr jeder für sich selbst einklagen. Die Verjährung der Ansprüche beginnt erst mit der Beendigung des Sparvertrages. Insofern kann die Zinsneuberechnung bis in das Jahr 1994 zurückgehen.

 

Kommentar

Immer wieder haben Sparer Ärger mit ihren Prämiensparverträgen ihrer Bank oder Sparkasse. Obwohl sie von sich aus tätig werden müssen, wenn sie in ihren Sparverträgen unwirksame Zinsanpassungsklauseln finden, geschieht dies selten. Daher kommt es wie hier immer wieder zu Klagen und Gerichtsprozessen. Aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen versuchen viele Kreditinstitute ihre hochverzinsten Sparverträge zu kündigen, in denen sie oft nach eigenem Ermessen über Änderungen der Verzinsung entscheiden können. Wer seinen Anspruch auf eine höhere Verzinsung wegen unwirksamer Zinsanpassungsklauseln geltend macht, erhielt nach Aussage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), die 136 Kreditinstitute, insbesondere Sparkassen, untersucht hat, im Durchschnitt 4.000 € zu wenig an Zinsen. Der höchste Nachforderungsanspruch belief sich auf 78.000 €.

 

Kostenlose Ersteinschätzung

Sollte auch Ihr Vertrag eine unwirksame Zinsanpassungsklausel enthalten bzw. Sie haben gefühlt zu wenig Zinsen erhalten, dann lassen Sie das fachanwaltlich prüfen. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Einschätzung Ihres Prämiensparvertrages. So wissen Sie, ob Sie einen (höheren) Anspruch gegen Ihre Bank oder Sparkasse haben und mit welchen Kosten der Rechtsdurchsetzung Sie rechnen müssen.

Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir kostenfrei die Deckungsanfrage.

 

Wir setzen Ihren Anspruch durch

Ganz gleich, ob Sie wie bei diesem Musterfestellungsklageverfahren gehalten sind, Ihren bereits grundsätzlich feststehenden Anspruch individuell durchzusetzen oder aber einen durch uns ermittelten Anspruch haben, wir setzen diesen für Sie durch. In vielen Fällen sind wir dazu auch außergerichtlich in der Lage, sodass eine Klage nicht notwendig wird.

 

Mit Kompetenz und Konsequenz zum Erfolg für unsere Mandanten

Die Kanzlei Benedikt-Jansen verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrungen mit verbraucherunfreundlichen und rechtswidrigen Praktiken der Kreditinstitute, speziell der Sparkassen. Wir haben nicht nur in hunderten von Einzelverfahren unsere Mandanten erfolgreich vertreten, sondern auch Grundsatzurteile für alle Bank- und Sparkassenkunden erstritten. Anerkennend stellte die Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ deshalb Rechtsanwalt Wolfgang Benedikt-Jansen (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) unter dem Titel „Anwalt der Bankkunden“ als einen Menschen vor, der äußerst erfolgreich die Rechte von Verbrauchern stärkt.